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Lieber Leser,

gestatten Sie mir, mit einem Zitat von Saint-Exupery zu beginnen. Ich bin sicher, letztlich Menschen zu begegnen, die diese Einstellung teilen und über die Möglichkeiten verfügen, meiner Familie und mir zu unserem materiellen und immateriellen Recht zu verhelfen und damit gleichzeitig zur positiven Veränderung der objektiven Umstände des geschilderten Falles beitragen, wenigstens für die Zukunft:

"Mensch sein, heißt Verantwortung fühlen: sich schämen beim Anblick einer Not, auch wenn man offenbar keine Mitschuld an ihr hat; stolz sein über den Erfolg der Kameraden; seinen Stein beitragen im Bewußtsein, mitzuwirken am Bau der Welt."

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Wenn die Angelegenheit hoffentlich bald (siehe jeweils die NEWS) zum Abschluss gebracht ist, möchte ich einfach wieder das Geschäft in ehemals gewohnter Art führen, angenehme Gespräche führen und während dessen mit netten und aufmerksamen Menschen ein Pfeifchen rauchen oder einfach in humorvollen Gedankenaustausch treten, die eine oder andere Pfeife oder CD oder sonstwas veräussern und ein ganz normales Leben führen. An den Donnerstagen würde ich gern mit den Klubfreunden die Welt bekakeln und unseren kleinen Mikrokosmos wieder ins Zentrum der freundlichen Aufmerksamkeit stellen. Übrigens verfüge ich auch noch über eine Familie, die nicht weiter zu kurz kommen soll... Tja, so einfach ist das mit den kleinen Wünschen. Allerdings: Im Rahmen dessen kann man ganz unspektakulär wieder ein bisschen Anteil nehmen, Frank Zander ein wenig unterstützen, kleine Freuden gemeinsam feiern und einfach netten und freundlichen Kontakt zu Menschen pflegen, die gelegentlich eben auch ihren Mikrokosmos in Richtung Gemeinschaft verlassen, wie auch immer diese Gemeinschaft beschaffen sein möge... Nun, lesen Sie, was noch zum Abschluss gebracht werden muss, aber mit der Neuorientierung der Gedankenwelt zurück auf die Schönheit des Lebens habe ich bereits am 08.02.2010 begonnen. Allen, die eine Wegstrecke mit mir gemeinsam bis hierhin zurückgelegt haben , meinen Dank. Andere mögen mir bitte nach der Lektüre gelegentlichen Unmut sowie gelegentlich eingeschränktes Sortiment nachsehen, leid tut es mir trotzdem... Nun denn, beschäftigen Sie sich ein wenig mit den Ereignissen und vergessen Sie nicht: Das war nicht vor langer, langer Zeit, es ist kein Märchen, es begann vor GENAU SECHS JAHREN...

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Seit dem 8. Februar 2004 leiden meine Familie und ich an den Folgen von vermögensschädigenden Vorfällen, die durch Privatpersonen organisiert und durchgeführt wurden und sich in begünstigender Anwesenheit von zwei Schutzpolizisten der Berliner Polizei abspielten und einen sehr hohen Vermögensschaden zur Folge hatten. Dazu kommen noch moralische, seelische und gesundheitliche Beeinträchtigungen, die nicht mit Geld aufzuwiegen sind. Wir feiern also genau 6-jähriges Jubiläum, ein halbes Dutzend Jahre also.

Nach diesen konkret belegten und durch Zeugen allseitig belegbaren und umfassend bestätigten Vorfällen wurde dann durch Vorgesetzte und Kollegen der an diesem Tattag beteiligten Polizeibeamten alles unternommen, um die Wahrheit (passive und aktive Tatbeteiligung dieser beiden Beamten am Tag der Vorfälle) zu verfälschen, verschleiern und zu verdunkeln und eine umfassende Aufklärung zu verzögern und letztendlich ganz zu verhindern.

Die auf dieser Homepage dargestellten Vorgänge am Tattag können durch objektive Augenzeugen umfassend bestätigt werden. Diese Zeugen wurden bis zum heutigen Tag nicht befragt.

Das führte dann offensichtlich zu einer Aktenlage, welche die tatsächlichen Tat- und Begleitumstände sowie den Nachgang unrichtig und zugunsten der eigentlichen Täter und der beteiligten Polizeibeamten darstellten.

Augenscheinlich wurden deshalb Strafanzeigen gegen die eigentlichen Täter als auch die Polizeibeamten, die in Verletzung ihrer dienstlichen Pflichten diese Tat erst ermöglichten, unter diesem Aspekt der "Aktenlage" gesehen und die Verfahren eingestellt. Beschwerden gegen die Einstellung der Verfahren wurden abgelehnt.

Die Einstellung der Verfahren wurde mit "mangelndem öffentlichen Interesse" begründet. Beschwerde nach dem zweiten Mal ausgeschlossen.

Ich habe daher die wesentlichen Fakten vielen Ämtern, politischen und administrativen Verantwortungsträgern, Behördenmitarbeitern und anderen Personen mitgeteilt. Das Ziel ist natürlich die Aufklärung der Vorfälle mit nachfolgendem allseitigen Ausgleich und Bereinigung der Situation zu unseren Gunsten, aber auch die Herstellung der Unmöglichkeit, später behaupten zu können "man hätte ja auf jeden Fall geholfen, aber man habe ja von nichts gewusst". Leider wurde bei der Beurteilung unseres Anliegens grundsätzlich von der bestehenden, also offensichtlich unvollständigen oder/und verfälschten sowie die Täter und beteiligten Beamten entlastenden Aktenlage ausgegangen und Aktivitäten zu unseren Gunsten aller Art grundsätzlich, wenn auch mit einigen Ausnahmen, abgelehnt.

Das führte, so wie das auch oft von Vergewaltigungsopfern berichtet wird, zunächst zu der m.E. vorsätzlich im Eigenschutzinteresse herbeigeführten angeblichen Unglaubwürdigkeit unserererseits, Zweifeln an unserer Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit usw. und letztendlich Herstellung des Status "Nörgler, Querkopf, Querulant, Dummkopf, Verleumder, Heulsuse, nicht Ernst zu nehmen, notorischer Beamtenfeind, psychisch Gestörter, Lügner, die neue Zeit und den Rechtsstaat nicht kapierender Ossi, Vielschreiber..." uswusf. .

Alle Ämter und Behörden gehen letztendlich von unserer Unglaubwürdigkeit aus und handeln , die Situation ständig verschärfend, "as usual". Sozusagen hat im Umkehrschluss der ganze Vorfall gar nicht stattgefunden , denn "sonst hätten die Vorgesetzten und Gerichte ja eingegriffen"...

Und dieser Status führt zu immensen Konsequenzen im Nachgang. Vor allem gefährdet er alle zivilrechtlichen Möglichkeiten der Amtshaftung usw., weil wir als potentielle Kläger ja "ohnehin unglaubwürdig sind" . Also werden wir den Nachweis userer Glaubwürdigkeit schlicht und einfach erbringen und auf geeignetem Weg zur Grundlage neuer Bewertungen machen. Das amtliche Problem liegt nun darin, dass bei gegensätzlichen Aussagen NUR EINER RECHT HABEN KANN, womit dann bitte auch der Glaubwürdigkeitstest der Gegenseite erbracht werden sollte. Dann kann man irgendwann unter die ganze Sache schreiben: Q.E.D.

Was ist also das Ziel dieser meiner konträren öffentlichen Darstellung ?

1. Ziel ist der Nachweis, dass im Gegensatz zur staatsanwaltlichen Meinung ein tatsächlich grosses, so gar sehr breites öffentliches Interesse besteht, die Tatumstände juristisch zu bewerten, weil nämlich derzeit de facto eine Bestätigung der Richtigkeit der Handlungsweise der beteiligten Polizeibeamten im Raum steht. Diese Positiv-Bestätigung der letztendlich für den entstandenen Schaden Verantwortlichen und vor allem die Handlungsweise derer Vorgesetzter kann in der Folge jeden anderen genauso treffen, und das wollen diese zukünftigen potentiellen Opfer von Beamtenversagen und -willkür nicht. Also, liebe potentielle nächste Opfer, stellt den Link zu der Seite fein den braven Bürgern zur Verfügung, denn gerade diese Klientel ist gefährdet: Sie sind geneigt, zu vertrauen. DAS war mein Hauptfehler.

2. Ziel ist die Klarstellung, dass Vorgesetzte und politische Verantwortungsträger ihrer Verantwortung gefälligst zu tragen haben, also bei Kenntnis der Umstände aus sich selbst heraus zur Wahrheitsfindung und eben NICHT ZUM DAS OPFER RUINIERENDEN EIGENSCHUTZ tätig werden. Es gibt in diesem Fall ganz klare administrative und politische Verantwortlichkeiten. Von den moralischen Verantwortlichkeiten spreche ich hier lieber nicht, weil dann viele Juristen sofort abgeschreckt würden, auch ist die allgemeine Reflexion über das Wort "Gerechtigkeit" eher schädlich. Sprechen wir also von administrativer und politischer Verantwortlichkeit, die letztendlich Namen hat und in diesem Fall ganz bestimmte Personen betrifft.

3. Ziel ist die Herstellung einer allgemeinen Bewertung der Vorfälle, die unsere Ansprüche auf Amtshaftung ganz klar befürwortet, ohne dass wir, die ohnehin als Vergewaltigungsopfer betrachtet werden können, weiter gedemütigt, entwürdigt und allseitig beschädigt werden.

4. Ziel ist die Organisation allgemeiner Zustimmung zur Berechtigung unseres Anliegens und Hilfe von ausserhalb seitens Amts- und Privatpersonen des öffentlichen Lebens, Politik und Wirtschaft, die von sich aus bereit sind, zu helfen oder Verantwortung zu übernehmen

5. Ziel ist der Nachweis, dass letztendlich das moralische Recht der Menschen auf Ausgleich höher zu bewerten ist als die juristische Kleinkrämerei. Man darf nicht zulassen, dass Moral, Ethik und allgemeiner Anstand sowie freiwillig übernommene Wahrheitsverantwortung aus formal (allerdings in unserem Fall offensichtlich unvollständig) organisierter juristischer Bewertung ausgeschlossen werden, was u.a. zu diesen derzeitigen und im Weiteren geschilderten Folgen geführt hat.

6. Ziel ist die Bekämpfung der zunehmenden Schizophrenie , indem Amtspersonen in eine Lage gebracht werden, sich privat und sehr sachkundig völlig anders zu äussern, als sie es dienstlich dürfen, einfach so aus (vermeintlicher) Staatsräson. Das macht sie selbst als auch die so Geschädigten krank. Nicht jeder verfügt über so ein intaktees Umfeld wie ich und kann sich wehren. Das immer weitere Auseinanderdriften zwischen dem allgemeinen Rechtsbewusstsein und dem verkündeten Recht muss aufhören. Kurzum, das Handeln der Administrationen usw. muss ständig einer allgemeinen und öffentlichen "Humanitätskontrolle" unterliegen. Die Inhaber er Staatsgewalt haben gefälligst wieder PERSÖNLICHE VERANTWORTUNG zu übernehmen und sich nicht jeglicher Entschuldigung mittels Haftpflichtversicherung zu entledigen... Wenn die im geschilderten Fall schuldigen Akteure keine Konsequenzen erfahren, ist das weiterer Schritt in Richtung allgemeiner Verantwortungslosigkeit, und da sind wir bereits weit vorangeschritten....

7. Ziel ist das Verbot, computergenerierte Schreiben zu versenden, die "ohne Unterschrift gültig sind" und (a) Fehlentscheidungen kollektivieren und damit anonymisieren und (b) dazu ermuntern, den Betroffenen zum willkürlichen Anhängsel einer Maschine zu machen, deren Arbeitsergebnis ihn ohne Unterlass und zT völlig unnötigerweise beschäftigt, einfach "weil es eben technisch möglich ist"...

8. Ziel ist es, das ekelhafte Pingpongspiel zwischen Legislative-Exekutive-verschiedenen Behörden zu Lasten des Betroffenen absolut zu erschweren. Über den verschiedenen Behörden usw. MUSS es koordinierende Institutionen geben, um die Sachlage schnell in all ihren Facetten zu klären. Es ist klar, dass dieses Spiel ganz bewusst zur Erschwerung der Durchsetzung von Rechten der Betroffenen genutzt wird. Es führt zur schnellen Ermüdung, Zermürbung und Aufgabe, zumal jede Instanz behauptet, "nicht verantwortlich zu sein" und ohne Beachtung der Vorfälle im System für sich agiert, obwohl es sich um kommunizierende Röhren handelt...

9. Ziel ist es, klarzustellen, dass in einem Fall wie diesem die internen Mechanismen der Behörde selbst und aus sich heraus tätig werden müssen, um erkanntes Unrecht oder nennen wir es besser Fehlverhalten mit verursachten Schaden im Interesse des Betroffenen zu regulieren. Es ist doch tatsächlich eine absolute Frechheit, den Betroffenen erst in dieser Art zu schädigen und dann kalt lächelnd durch die Instanzen zu jagen, die er noch dazu per Gerichtskostenvorschuss zu bezahlen hat... Und dann noch dafür zu sorgen , dass der Betroffene per Beteiligtenaussage als "unglaubwürdig" eingestuft wird... Nein, hier steckt ein Systemfehler, der direkte Verantwortungslosigkeit zur Folge hat... Und , meine lieben Leser, ich hatte einen Vergleich angeboten...

10. Ziel ist, anhand eines Fallbeispiels die Folgen von Gleichgültigkeit, Unlust, Versagen von internen Kontrollmechanismen, Schädlichkeit eines fehlentwickelten "Korpsgeistes" u.v.a. aufzuzeigen. Allgemein statistische Untersuchungen sind nämlich emotional nicht wirksam und bewirken GAR NIX, es muss auf der Grundlage eines Einzelbeispiels argumentiert werden, wie ja alle Medien wissen... Und das hatte ich eben gerade mal zur Hand und schreibe halt gern viel....

11. Ziel ist letztendlich natürlich die Wiederherstellung unserer materiellen Lebensqualität unter Berücksichtigung der tatsächlich entstandenen materiellen und anderweitigen Schäden (denn von der Ehre als Mensch und Geschäftsmann, Moral, mentaler Situation usw. soll ich nicht sprechen, sagt ein Freund, "das interessiert juristisch gesehen sowie kein Schwein".) Soweit sind wir also schon....

12. Das eigentliche Motiv aber, das liegt viel tiefer. Es tut mir leid, Herr Königssohn, uns trennen Welten. Sie sind moralisch ein Totalversager. Und in letzter Instanz geht es immer um Gewissensentscheidungen, dazu muss man jedoch über ein solches zunächst verfügen. Ich scheisse auf Ihre Art von Korpsgeist, mit Verlaub.

Was meinen Sie, liebe Leser ? Man soll Zeuge sein, mittun und Verantwortung tragen. Der Mensch ohne mittuende Verantwortung zählt nicht." Hatte Saint-Exupery recht ?

Nils Thomsen