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Ehrenkodex

Zentraler Punkt in den Überlegungen zum Ehrenkodex von Offizieren (oder allgemein Anführern, Führungspersonen) muss folgende Prämisse, muss die Anerkennung des primären und fundamentalen Grundrechts jedes Soldaten sein:

1. "Der Soldat hat ein RECHT auf gute Führung"

Dieses Recht der "Geführten" oder "Angeleiteten" oder "unterstellten Mitarbeiters" ist die eigentliche Basis für jede Gruppe, die irgendwie "Anführer" bestimmt, die sich im Übrigen in jedem Falle ergeben, egal ob offiziell gewählt/eingesetzt oder aus der Gruppensituation selbst. Alle anderen Verhältnisse ergeben sich aus dieser selbstauferlegten Aufgabe, sich verantwortlich zu FÜHLEN. Die Sprichworte über die Fische, die am "Kopf anfangen zu stinken", "Wie der Herr, so's Gescherr", "Den Krieg verlieren die Generäle" u.a. haben ihren Ursprung hier. Ich werde im Weiteren auf einige Prinzipien eingehen, die in letzter Instanz dieses Recht sicherstellen, denn dann geht es nur noch um Qualität von Führung, die dann Unterordnung unter die Sache und gruppendynamischen "Gehorsam" mehr und mehr freiwillig zustande kommen lässt. Bei grundsätzlicher und umfassender Beachtung dieses fundamentalen Grundrechts, dass nur durch fachlich und sozial qualifizierte Offiziere sichergestellt sein kann, kommt es in der Regel dann zu einer sich fast von selbst einstellenden zweiten Prämisse des Verhältnisses von "Basis und Führung":

2. "Der Soldat hat die Pflicht zum Gehorsam" oder auch: "Der Offizier hat das Recht, dass seinen Befehle/Anordnungen Folge geleistet wird"

Wesentlich ist die Anerkennung der Reihenfolge dieser zwei grundsätzlichen Aussagen. Es gibt ein "erstens" und es gibt ein "zweitens". Da sich das "zweitens" bei strikter Beachtung von "erstens" im Grunde von selbst einstellt, werde ich mich mehr mit dem eigentlichen , wesentlichen Grundrecht des Soldaten (der Schiffsmannschaft, der Arbeitsgruppe, .............., der durch gewähltes und eingesetztes/administratives Führungspersonal geführten Bevölkerung), nämlich seinem Recht auf gute Führung, befassen. Dazu ist natürlich, bleiben wir einmal bei dem symbolischen Bild Offizier/Unteroffizier/Soldat und rückwärts Soldat/Unteroffizier/Offizier (dass aber überall, offiziell oder einfach tatsächlich, anzutreffen ist, wenn es um die gemeinsame und koordinierte Erfüllung von Aufgabenstellungen aller Coleur geht) die Betrachtung der Herstellung wirksamer Führung wesentlich. Eine bunte Feier oder Party, bei der die Party selbst im Zentrum steht, kann natürlich ruhig "totaldemokratisch" ablaufen, solange die Band nicht von der Bühne geknutscht wird. Die VORBEREITUNG der Party allerdings und auch die Sicherstellung der organisatorischen Rahmenbedingungen während derselben als auch das Aufräumen danach beinhaltet IMMER Elemente von (1.) und (2.), hart ist das Leben....:-))

Die Rahmenbedingungen für (1.) und (2.)

Der Soldat/Offizier befindet sich, gerade weil er letztlich selbst TÖTEN oder das TÖTEN unter Kalkulation von eigenen Opfern("Verlusten") und unbeteiligten menschlichen Kollateralschäden anweisen muss, in einem ungeheuer schwierig zu bewältigenden moralischen Kontext. In diesem grundsätzlichen Kontext befindet sich im Rahmen von "Staatsräson", "betrieblicher Zielvorgabe" usw. aber im Grunde auch jeder politisch oder administrativ Handelnde, jeder Leiter, jeder Vorgesetzte, jeder Lehrer usw., auch wenn der Tod nicht kalkuliert ist, aber zum Beispiel beruflich bedingte Erkrankungen nicht auszuschliessen sind und trotzdem gearbeitet werden MUSS (monotone Bandarbeit, chemische Industrie......). Stellen wir also fest, dass der Soldat oder "Angeleitete, Geführte" immer auch unter objektiven Rahmenbedingungen tätig ist, die weder Chef noch Kollektiv im Innenverhältnis beeinflussen können. Diese Rahmenbedingungen sind ideeller oder/und materieller Art, die immer im dialektischen Kontext stehen , aber hier getrennt betrachtet werden.

A. ideelle Rahmenbedingungen:

Es ist klar, dass der Soldat, wenn er schon kämpfen soll, für eine "gerechte Sache" kämpfen will, wenn er doch immerhin sein Leben, also sein persönliches "ALLES", einsetzen soll. Für die französische Revolutionsarmee war das anfänglich leichter als später, immerhin konnte man zunächst von hoher innerer Bereitschaft ausgehen. Sicher trifft das auch für Preussen 1813 zu, amerikanischen Unhabhängikeitskrieger, Sowjetarmee 1941-45, für die vietnamesischen Volksstreitkräfte und viele andere zu. Es war sich aber auch für die Deutsche Heeresführung 1941 relativ einfach, unter Verweis auf die sowjetrussischen Opfer der Terror- u. Hungerjahre und des stalinistischen Gulagsystems sowie der kommunistischen Theorie der Internationalisierung der "Macht der Arbeiterklasse" durch Export der Revolution eine hohe Motivation der deutschen Soldaten zu erreichen. Unglücklicherweise ist es einfach unmöglich, diesen "moralischen" Kriegsgrund ad absurdum zu führen... (insofern war die Lüge vom jüdisch/bolschewistischen Untermenschen letztendlich motivatorisch kontraproduktiv, hat potentielle Verbündete verschreckt und war eigentlich gar nicht notwendig, zudem der sogenannte Untermensch ohnehin nicht existiert. Es hätte gereicht, die stalinistische Führungsclique ins Zentrum der Propaganda zu stellen. Teilerfolge gab es in den ersten Kriegsjahren allenthalben im Balticum usw., die dann durch das dämliche Kriegskommissars-und Säuberungsprgramm moralisch diskreditiert wurden. Man darf nicht vergessen, dass Teile der Wehrmacht diesen Unsinn einfach nicht mitgemacht haben, eben WEIL sie, z.B. rein logistisch einfach im Umfeld der dort lebenden Bevökerung agieren mussten). Es gab so natürlich , moralisch gesehen, tatsächlich eine Grund, die "armen sowjetischen Menschen von der Schreckensherrschaft der sogenannten Kommunisten zu befreien". Ich behaupte, dass DAS keine Kommunisten waren, nebenbei bemerkt. Man kann grundsätzliche Ideen des *(Ur)Kommunismus nicht am untergegangenen sogenannten Realkommunismus/-sozialismus festmachen, ebensowenig man die **Jesusbotschaft an der vatikanischen Inquisition oder Vertuschung ständiger Kinderfickerei festmachen kann. Beide, * und ** werden völlig zu Recht überleben und gewisse Unterschiede sind ohnehin marginal... Wobei wir wieder beim "GLAUBEN" wären..

Etwas problematischer, ganz ohne übrigens auch unangebrachte Ironie an dieser Stelle, ist es z.B. für die deutschen Truppen in Afghanistan. Sinn und Zweck sowie Definition des Auftrages sind sehr schwierig zu erläutern, die äusseren, tendenziell unklaren politischen Rahmenbedingungen sind aus motivatorischer Sicht ein Desaster für jeden Truppenführer. Ich kenne einige dort aktiv tätige Offiziere und Unterstellte persönlich und auch einige Reflexionen von Teilnehmern aus US-Einsatzkräften. An der Militärakademie 1987/88 lernet ich einige Sowjetoffiziere etwas intensiver kennen, die aktive Afghanistan-Truppenführer waren. Ich kann Ihnen sagen, dass der mehrjährige Einsatz dort zu brachialen Persönlichkeitsveränderungen dieser jungen Männer geführt hatte, was man Hindukusch-Syndrom nennen könnte... Nun, dankenswerteweise scheinen ja kluge und verantwortungsvolle Menschen im Bendlerblock nun wenigsten im Rahmen der Definition des Auftrages unserer Jungs am Hindukusch etwas für Klarheit gesorgt zu haben, was Rot/Grün in einer gewissen Art mangelnder Gesamtreflexion versäumt hatte (oder sie dachten, das deutsche Volk sei noch nicht "bereit für die Wahrheit", ich weiss nicht, wie ich das nun wieder nennen soll)... Ob aber die nun erreichte völkerrechtlich-definitorische Klarheit über den Einsatz denselben SELBST im höheren Sinne rechtfertigt, bleibt mir trotzdem weiter unklar. Vielleicht sollte man sich eher auf die Beeinflussung des Opium-Konsumentenverhaltens und des damit zusammenhängenden Marktes konzentrieren.. Das geht ja aber nun auf der Prämisse der Postulierung der Freiheit des amerikanischen und freiheitlich-westlichen Bürgers, sich individuell FÜR Opium und dessen Derivate zu entscheiden, auch wieder nicht... Tja... Quo Vadis... Ich sage Ihnen voraus, wie es werden wird: Die nicht so schädlichen Genussmittel wie Tabak und Alkohol werden ihren Platz wiederbekommen und die Pharmaindustrie wird Drogenabhängige langfristig und möglichst andauernd substituieren, was den Drogenmarkt auf mittlere Sicht aufrechterhält und letztlich legalisiert. Ein Teil des Drogenmarktes wird gewünscht illegal bleiben müssen, um immer wieder neue zu substituierende Abhängige zu schaffen und auch um den unter Helfersyndromen leidenden anderweitig Abhängigen einen Lebenssinn zu geben. Und so kann man dem afghanischen Bauern übrigens in der Mehrzahl einen poitiven ideellen legalen Kontext bieten, wenn er nun Derivate für die Pharmaindustrie herstellt, er wird in den freien Markt integriert und alles läuft bestens. Die wenigen übrigbleibenden illegalen Mohnbauern sind erwünscht, denn man braucht ständig Nachschub an zu substiutierenden tatsächlich Süchtigen, und schafft die Pharma- und Wellnessindustrie wieder ein (auch propagandistisches) Meisterstück: Frieden schaffen ohne Waffen. Rechnung folgt. Freier Markt eben, der alles regelt, keine Sorge, das wird schon werden... Exportweltmeister Deutschland wird Verträge schon in Vorbereitung haben, all' die Menschen, die sich auf die "richtige Seite" stellen wollen, werden begeistert sein, wieder Arbeit haben und trefflich konsumieren. Ein paar werden zunächst illegal und dann legal, aber im Verbund, den Markt ankurbeln. Man muss Vertrauen in die freien Marktkräfte haben. Wobei wir SCHON wieder beim "Glauben" wären...

Tja, es ist und bleibt ein Dilemma, im Kontext der Moral kämpfen zu müssen. Etwas leichter ist es natürlich, juristisch die Unabhängigkeit von Völkerrecht und allgemeiner Werte zu begründen und dann ganz pragmatisch zu handeln... Sie sehen also schon hier, liebe Leser, dass es keine Kongruenz von völkerrechtlich-definitorisch-formaler und allgemein-moralischer-inhaltlicher Bewertung geben muss und dass es sie ganz selten TATSÄCHLICH gibt im Allgemeinen und im Speziellen.. Der im diesen allgemeinen Kontext verstrickte Soldat an der Front samt seinem Kommandeur müssen sich später IMMER die allgemeine Gewissensfrage stellen lassen, und sei es aus dem Munde der Kinder und Enkel.

Es ist sicher auch für den amerikanischen GI nicht einfach, auf der Grundlage mobiler Giftgasfabriken angegriffen zu haben, wenn er mitkriegt, dass es dieselben nicht gab und nun über eine Million zivile irakische "Kollateralschäden" (was für ein UNWORT) in den Gräbern liegen. Er denkt vielleicht, dass James Bond mit der entsprechenden Lizenz das Problem Saddam effizienter gelöst hätte... Und dann kommt er eventuell irgendwann drauf, dass es vielleicht schlicht um Öl und christlichen Fundamentalismus gegangen sein könnte und der ganze ideologische und motivatorische Schnickschnack drumherum eben Schnickschnack ist ? Und dann ruft er seinen Vater an, der nachdenklicher Vietnam-Veteran ist und sucht Antworten. Die Antwort ist, dass auch in diesem Fall die Balance zwischen nationalstaatlichem/nationalökonomischen Interesse und allgemeinem Humanismus und dem Gebot "Du sollst nicht töten" nicht abschliessend hergestellt werden kann und darum jder Mensch schlicht und einfach nur einen entscheidenden Kompass hat, und das ist und bleibt sein Gewissen. Wobei wir husch schon wieder bei meinem Fall wären.

Eine Geschichte liegt mir noch am Herzen, die real in halbjährlichen Abständen ihre Fortsetzung findet: Ein etwa achtzigjähriger Kunde mit leuchtenden Augen besucht den Laden auf einen kleineren Einkauf und einen längeren Schwatz. Er war 1942/45 an der französischen Kanalküste und gehörte als junger Offizier zum luftwaffensicherstellendes Personal. Er sagt, dass "sowas wirklich nie wieder passieren darf und dass die einzige Möglichkeit eine Demokratie ist, die zwar immer auch ihre Tücken hat, aber SO EINE SCHEISSE jedenfalls erheblich erschwert, die damit verbundenen Rahmenbedingungen sowieso." Sozusagen, meint er, "ist der Frieden eben Vorraussetzung für alles, aber die teilnehmende Kriegsgeneration stirbt aus und er hat Angst, dass die jungen Schnösel schon wieder meinen, ach na ja, das geht doch irgendwie, wenn wir nur die besseren Waffen haben und immerhin gibt es den Terrorismus ja WIRKLICH uswusf...." und dann meint er "dass man das einfach nicht so stehen lassen kann"... Ich kann wohl sagen, dass diese Argumentationslinie absolut unwiderlegbar ist, der Mann ist sozusagen "Demokrat aus Erfahrung", er spricht warm, herzlich und unglaublich offen, dieser alte, grosse und aufrecht gehende Mann. Es ist herrlich, da eben auch einmal einfach zuzuhören, wenn er begründet, wie er im heute und jetzt seinen Frieden findet und ab und zu natürlich trotzdem mit der Realdemokratie hadert oder einigen Denkverboten... Es ist klar, dass dieser erfahrene Mann dazu "einen fahren lässt", denn es sind nicht seine aus Erfahrung klugen Generationsbrüder und -schwestern, die da schwadronieren, sondern irgendwelche "studierten Jungs, denen der Arsch noch nicht gebrannt hat" und "die ja selbst dann auch nicht im Feuer liegen". -----Was für ein Glück, diesen Laden zu haben und ab und an solche Menschen zu treffen, es ist Umsatz in unbezahlbarer Dimension... Und im Übrigen steuerfrei und nachhaltig, einer der übergeordneten Gründe, den Laden zu betreiben übrigens: Man trifft UNGLAUBLICHE MENSCHEN dort, wenn man sich Zeit nimmt.... Also, es wurde klar,dass dieser Mann ein unbeugsamer empirischer Demokrat ist, dass ist ganz unzweifelhaft. Der wählt immer ein Volkspartei, mal in sozialer, mal in christlich-demokratischer Ausprägung. Für den alten Herrn liegt das, jedenfalls im Gegensatz zum Selbsterlebten, ohnehin dicht zusammen und ist ihm im Übrigen auch schnurz. "Hauptsache, nicht noch einmal so eine Scheisse". Kinder und Enkel übrigens sind vorhanden. Nun, wenn man dann baer lange spricht und ich meien Lauscher aufhalte, kommt man eben notwendigerweise auch auf andere Themen, zum Beispiel, dass ich eben als "junger Kerl von 53" gefälligst "80 Jahre Lebenserfahrung per se zu repektieren habe". .. Natürlich, das hat man als Mecklenburger ohnehin mit der Muttermilch aufgesogen. No problem. "Aber wenn das so ist, dann muss man eben den Alten auch zuhören können und einige Lebenserfahrungen und offengebliebene Fragen als OFFEN ebenfalls besprechen können mit den Alten". Klar, denke ich "Aber dann darf man mir als 80-jährigem Kriegsteilnehmer diese Fragen doch bitteschön nicht verbieten wollen, wie vielleicht auch dem Rotgardisten oder Spanienkämpfer der 30ger Jahre nicht ?" Natürlich, denke ich so bei mir und da ja gegenseitiger Respekt vorhanden ist, reden wir eben mal darüber. Und dann geht es eben los mit der Herstellung der Balance in der Geschichtsbetrachtung, aus dem Munde eines Herren,der am eigenen Schicksal seine Sicht der Dinge festmacht und in gewisser Weise nicht korrigiert werden kann, man kann nur zuhöören, andere Menschen fragen und selber nachdenken. Ein Thema ist nämlich, dass er zu Anfang dachte, dass man den Franzosen Versaille nicht durchgehen lassen darf und dass damals ganz Europa ein Pulverfass war und Deutschland relativ willkürlich alleiniger Brandstifter... Und dass er dachte, es ginge gegen die grausamen Gulag-Diktatoren und Denkverbots-Schauprozess-Organisatoren... Und dass er dachte, die Polenfrage sei im Einverständnis der Deutschen und der Russen in der Polenmitte mit einer gemeinsamen Siegesparade abgeschlossen worden...Und dass er dachte, die jubelnden Östereicher in Wien 38 wären doch Bestätigung, ebenso die Sudetendeutschen nach dem Münchener Abkommen... Ich kann das gut nachvollziehen, wen ich mir den jungen Mann vor 60, 70 Jahren vorstelle MAN KANN ES IHM EINFACH NICHT VERÜBELN, damals so gedacht zu haben, und schon gar nicht nachträglich. Man müsste doch wirklich verrückt sein.... Dieser Mann ist doch längst in seiner Erfahrung gereift, die Bibel mit Saulus-Paulus IST doch längst Realität in seinem Fall... Was tut man dem alten Herrn an, immer wieder und immer wieder sein DAMALIGES GEWISSEN in Frage zu stellen, satt und zufrieden in Berlin Mitte, mit Nickelbrille und Rotweinglas und im Besitz der absoluten Wahrheit und der (auch rückwirkend gültigen) Moral ? Nun, und die Fragen werden natürlich auch bitter, weil jetzt geht es nach Nürnberg, und da sitzt der vorsitzende Richter und wo kommt der her ? Aus DEM Land, wo buchstäblich jeder Quadratzentimeter getränkt ist mit dem Blut der Indianer und der Millionen Büffel, die im Rahmen des Kampfes "amerikanischer Lebensraum im Westen" geschossen wurden, um über den Umweg HUNGER ganze Völker auszurotten oder zu versklaven, zusätzlich zu den Schwarzen Arbeitsgeräten , die ohnehin schon Sklaven waren und gelegentlich mit Bluthunden gehetzt wurden, nur so zum Spass... Und das macht dem älteren Herren eben Kopfzerbrechen, und auch das kann ich nachvollziehen und wenn nun einer dieser Nickelbrillen-Rotweintrinker mit Wurschtfingern diesem UNZWEIFELHAFTEN DEMOKRATEN AUS ERFAHRUNG und respektablen nachdenklichen alten Mann die Totschlagsargumentenkeule um die Ohren haut, dann kriegt er es jedenfalls in meinem Laden mit mir als Hausherren zu tun und übrigens fliegt er raus. Und es geht ja auch immer weiter, denn wenn nun Nürnberg eben einmal einen Präzedenzfall geschaffen hat und völlig zu Recht Mörder als Mörder hingerichtet wurden, dann wünscht man sich doch, dass die Richter von damals ihren Enkeln von heute raten, sich SELBSTVERSTÄNDLICH AUCH diesem Gericht zu stellen, ODER ? Und dich denke, dass die Richter von damals das auch tun, nur : DIE SÖHNE und Enkel VON HEUTE HÖREN NICHT ZU und das ist die grosse Scheisse... Und genau da kommt eben immer und immer wieder die Gefahr her. Man hört den alten, erfahrenen Menschen nicht zu, man scheisst auf den nächsten grossen WERT: den ERFAHRUNGSWERT..

Jedenfalls wird anhand dessen eines deutlich: Die ideellen Rahmenbedingungen sind ein schwieriges Kapitel, Völkerrecht und nationale Interessenlage erleichtern die Entscheidung, Befehlsnotstand tut sein Übriges, aber eines ist und bleibt klar: Letztendlich kommt man um den Besitz eines Gewissens nicht herum. Sie können nun bitte deduktiv abwärts vom Völkerrecht schlussfolgern und sagen Sie mir nicht, es hätte nichts mit meinem Fall zu tun.... Ich habe jedenfalls als einfacher Mann von der Strasse ein Recht auf gute Führung durch Leute mit Gewissen. Und übrigens sollten diese Cheffchens meine praktischen, erlebten Erfahrungen in BEIDEN SYSTEMEN respektieren und sich zunutze machen, zu ihrem EIGENEN Erfahrungspool hinzufügen, wie wir eben im systemübergreifenden Berliner Tabakskollegium...

Bis hierhin erstmal, jetzt ist Wochenende...

PS: (C) Nils Thomsen, Übernahme, auch in Teilen, nur bei Beteiligung an der Spendenaktion im Interesse meiner Kinder

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