erneute Strafanzeige

Schlussfolgerungen, Fragen und Strafanzeige sowie Forderung, das Verfahren wiederaufzunehmen

Schlussfolgerungen und Strafanzeige:

Nun, haben Sie sich ein wenig mit der Angelegenheit beschäftigt ? Haben Sie einige Dinge bemerkt und sich vielleicht auch gefragt, was wie zusammenhängt und wie das passieren konnte ? Glauben Sie mir, ich habe das auch gefragt. Ich habe mich das sechs Jahre lang gefragt. Und jetzt stelle ich folgende Frage, wozu ich nochmals auf einige kleinere Merkwürdigkeiten eingehe:
1. Der Haupttäter führte am 08.02.2004 seine Handlungen gemeinsam mit einigen anderen Personen durch. Einer von denjenigen Mittätern (Name bekannt) stellte sich nach der Abfahrt des beladenen Kleintransporters, also nach der Tat, am Abend desselben Tages bedauernd vor, als er im Gespräch mit mir und meiner Frau einige Hintergründe erfuhr. Es entschuldigte sich ausdrücklich bei uns und stellte sich als Polizeibeamter (Dienst in Berlin Mitte oder Pankow, wenn ich nicht irre) vor. Er sagte, dass er lediglich ein ferner Bekannter des Haupttäters sei und lediglich als "Möbelträger, Umzugshelfer" mitgeholfen habe. Er sah tatsächlich sehr bedrückt aus und bat uns, ihm Gelegenheit zu geben, seine Schuld wieder gutzumachen, indem er die Rückgabe der gestohlenen oder abtransportierten Sachen organisieren würde. Nun, ich war natürlich froh darüber und er bat mich, wenn er alles so organisieren würde, von einer Strafanzeige gegen ihn abzusehen, da ansonsten seine Dienstlaufbahn als Polizeibeamter beendet sei. Ich nahm den Vorschlag an und tatsächlich erschien der Haupttäter am Folgetag und erklärte sich schriftlich bereit, die Sachen zurückzubringen. Davon nahm er später per Gerichtsboten (AG Köpenick) per Zustellung eines Schriftstückes wieder Abstand. Das war im Übrigen eigentlich gar nicht möglich, da er zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr zurücktreten konnte. Diese Vorgänge sind alle schriftlich dokumentiert und (auch durch denjenigen, der sich als Polizeibeamter in Zivil vorgestellt hatte) unterzeichnet.
2. Die Alarmierung der Polizei über "einen Diebstahl in Verzug" erfolgte durch einen anwesenden Zeugen mehrfach innerhalb von 1-2 Stunden, ohne das jemand seitens der alarmierten Polizei erschien, erst als ich selbst die Notrufnummer wählte, trafen zeitgleich mit mir vor dem Kino ein. Sie verboten mir sofort, den Ort des Diebstahls zu betreten und verwiesen mich in den anderen Raum gegenüber, der jetzt mein Pfeifengeschäft ist. Im weiteren verfuhren sie wie beschrieben und hinderten mich am Verlassen dieser Räumlichkeit. Sie waren mit ihren Dienstwaffen bewaffnet. Sie verweigerten alle Dinge, die ich geschildert habe. De facto waren sie somit bewaffnete Komplizen der eigentlichen Täter und begingen mir gegenüber Nötigung, indem sie mich am Schutz meines Eigentums hinderten. Sie weigerten sich vehement, alle verlangten Aktivitäten (Aufnahme einer Anzeige, Einsichtnahme in die Dokumentation, Herstellung des Status Quo uswusf.) einzuleiten. Damit stellten sie gegen jede Dienstvorschrift den Erfolg der Wegnahme der Gegenstände und das verbringen der gestohlenen / geraubten aktiv sicher. Ohne diese lange Reihe von Nötigungen und gegen mich gerichteten Aktivitäten wäre der Diebstahl gar nicht möglich gewesen. Wenn nun die Beamten de facto und praktisch bewaffnete Komplizen der Täter waren, handelt es sich um einen bewaffneten Raub. Hatte der Mittäter, der vorgab, Polizist zu sein, sie dazu aufgefordert ? Alle Anzeichen sprechen jedenfalls dafür, dass es vorhergehende Absprachen in mir nicht bekanntem Rahmen gab.
3. Während meiner Anzeige eine Woche später in der Dienststelle liess man mich unter dem Vorwand, wegen meiner geplanten Anzeige einen dienststellenfremden Beamten heranholen zu müssen, überdimensional lange (etwa 2,5 Stunden) warten und nutzte die Zeit, um die Beamten des Tattages in die Dienststelle zu holen. In Vernehmungs - Rauchpausen sah ich von der Treppe aus im Bereitschaftsraum der Dienststelle, wie der mich vernehmende Beamte mit den Original-Vernehmungsdokumenten die beteiligten Beamten informierte und Absprachen traf. Er war es, der mich nötigte, aus der schriftlich formulierten Strafanzeige gegen die Polizeibeamten des Tattages eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu machen. Ausserdem wurde ganz bewusst eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut. War der mich vernehmende Beamte etwa ein ebenfalls involvierter Komplize ?
4. Am folgenden Dienstag traf ich mich dann mit dem damaligen Leiter der Dienststelle und einem beisitzenden Polizeioffizier in den Räumlichkeiten des Leiters der Dienststelle Segelfliegerdamm. Ich beschwerte mich über das Verhalten der Beamten am Tattag als auch während meiner Anzeige , man entschuldigte sich bei mir und versprach lückenlose Aufklärung. Als ich mehrere Wochen später nachfragte, war von einer Entschuldigung keine Rede mehr und es stellte sich später auf Nachfrage meines Anwalts heraus, dass die Angelegenheit gar nicht an die Staatsanwaltschaft weitergegeben worden war. Waren auch diese beiden Beamten Komplizen, die durch Zeitgewinn und Vertuschung die ganze Sache deckten ?
5. Ich wurde dann später mit meinem Quad wie geschildert verfolgt und völlig unlogisch in eine Situation gestellt, die natürlich den Sinn hatte, mir einen Schrecken einzujagen. Die Anzeige, die ich damals stellte, Waren auch diese Beamten Komplizen oder durch andere vorgenannte mögliche Komplizen beauftragt ?

6. Ich stelle schlussfolgernd folgende Fragen:

Kann man von einer Komplizenschaft, jedenfalls de facto, sprechen ?

Handelte es sich also um einen bewaffneten Raub ? Wurde dieser Raub vorbereitet, begangen und vertuscht durch eine kriminelle Vereinigung, bestehend aus den Haupttätern und den involvierten Beamten ?

Wie wird die Tatsache, dass ich während der Tatzeit im Laden festgehalten wurde und denselben nicht verlassen durfte, um mein Eigentum zu schützen, gewertet ? War das eine bewaffnete Nötigung oder nur eine Nötigung ?

Sie sehen jetzt, dass es gut war, die Sache öffentlich zu machen... Ich bin oft genug bedroht worden. Beenden wir das perfide Spiel.

Ich stelle Strafanzeige gegen die Haupttäter und die am Tattag sowie in der Folge involvierten und beteiligten Beamten wegen

- bewaffneten bandenmässigen oder gemeinschaftlichen Raubes in Verbindung mit Nötigung
- Bildung einer kriminellen Vereinigung mit dem Ziel der Vorbereitung, Durchführung und Vertuschung des bewaffneten bandenmässigen oder gemeinschaftlichen Raubes sowie der Sicherung der gestohlenen oder unterschlagenen Güter (angeblicher Diebstahl der geforderten Dinge aus den Räumlichkeiten des Haupttäters und andere Aktivitäten)

 

mit freundlichen Grüssen

Nils Thomsen

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